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Verhandlung

Harvard-Konzept

Vier Prinzipien für Verhandlungen, die zu tragfähigen Ergebnissen führen statt zu einem Sieg auf Kosten der Beziehung.

Auch bekannt als: Harvard-Prinzipien, sachbezogenes Verhandeln, Getting to Yes

Roger Fisher und William Ury haben das Konzept 1981 im Harvard Negotiation Project formuliert. Die vier Prinzipien lauten: Menschen und Probleme getrennt behandeln, auf Interessen statt Positionen konzentrieren, Optionen zum beiderseitigen Vorteil entwickeln und auf objektive Kriterien bestehen.
Der wichtigste Punkt ist der zweite. Eine Position ist das, was jemand fordert. Ein Interesse ist der Grund dahinter. Zwei unvereinbare Positionen können auf Interessen beruhen, die sich problemlos beide erfüllen lassen.
Das Konzept ist kein Weichspüler. Hart in der Sache, weich zum Menschen ist eine anspruchsvolle Haltung, keine bequeme.

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