500 Posts in 90 Minuten – So baust du dein Content-System auf Autopilot
Matthias zeigt seine komplette Content-Toolchain: Wie er mit anderthalb Stunden Aufwand pro Woche bis zu 500 automatisierte Posts produziert.
MarketingMindset
Nur weil ich es doof finde, heißt das noch lange nicht, dass die Leute da draußen es auch doof finden.
Shownotes
Darum geht's
Wie versprochen: die komplette Toolchain, mit der Matthias aus einer einzigen Podcast-Aufnahme bis zu 500 automatisierte Posts pro Woche macht – bei maximal anderthalb Stunden eigenem Aufwand.
Die Toolchain im Überblick
- Aufnahme – riverside.fm liefert Audio (MP3/WAV), Video (MP4) und Transkript aus einer Aufnahme.
- Text & Slides – das Transkript wandert in ChatGPT für Vorlagen und in gamma.app für automatisch generierte Foliensätze.
- Podcast & YouTube – die Audiodatei geht zu letscast.fm, die Videodatei zu YouTube.
- Snippets – Opus.pro ist automatisch mit YouTube verbunden und erstellt 14 bis 30 kurze Snippets pro Folge.
- Verteilung – die Snippets werden über ein Posting-Tool wie pabla.io beziehungsweise funnelbase.io auf bis zu 13 Social-Media-Kanälen eingeplant, dazu täglich ein WhatsApp-Status.
Die wichtigste Erkenntnis
Perfektionismus ist der größte Reichweitenkiller. Sobald etwas aufgenommen ist, geht es raus – denn nur weil man selbst eine Folge nicht mag, heißt das nicht, dass sie nicht genau die richtigen Menschen erreicht.
Transkript der Folge
Automatisch transkribiert und redaktionell überarbeitet. Kann vom gesprochenen Wort abweichen.
Wie versprochen, meine Toolchain für bis zu 500 automatisierte Posts im World Wide Web für dein Thema, in maximal anderthalb Stunden Aufwand pro Woche. Lieben, diese Folge wird jetzt keine zehn Minuten dauern, sondern geht ein bisschen schneller. Ich werde jetzt einmal kurz erklären, wie ich jede Woche maximal anderthalb Stunden investiere, um am Ende des Tages in bis zu 500 Ausspielungen im World Wide Web gesehen zu werden.
Nummer eins: Ich mache eine Folge, die unter 10 Minuten dauert, nämlich hier. Du siehst mich gerade in einem riverside.fm-Studio, kostet, ich glaube, 29, 35 Euro im Monat, kannst auch aufs Jahr machen, kostet 150, 180 Euro. Das heißt, damit nehme ich alles auf. Da kriege ich dann eine MP3-Datei oder WAV-Datei für meinen Podcast. Ich schneide hier auch nichts. Und ich bekomme eine MP4-Datei, eben auch eine Video-Datei.
Dann kriege ich noch das Transkript. Das Transkript nehme ich und pack es bei ChatGPT rein, weil ich mir dafür eine bestimmte Outcome-Struktur gebaut habe, für verschiedene Dinge, also für WhatsApp-Status und für gamma.ai beziehungsweise gamma.app. Das ist ein Tool, mit dem ich Social-Media-Beiträge mitplanen kann, beziehungsweise Slides bauen kann – also diese Foliensätze, bis zu 25 Slides kann ich da erstellen lassen, damit ich was Schönes habe. Und natürlich auch verschiedenste Keywords, Texte für YouTube, Podcast etc. Die arbeite ich alle noch mal nach, weil perfekt ist das nicht. Und wir wollen ja alle, dass es auch irgendwie den persönlichen Touch hat. Aber es hilft mir unheimlich dabei, eine Menge Zeit zu sparen. Das ist das Erste, was ich mache.
Dann warte ich noch so 10 Minuten ungefähr, dann kann ich eben auch die MP4 und die MP3 runterladen. Die MP3 geht dann zu letscast.fm, ich plane die Folge ein. Anschließend nehme ich die MP4-Datei und packe sie nach YouTube. Mittlerweile habe ich YouTube mit einem anderen Tool, Opus.pro, miteinander verbunden.
Das heißt, wenn bei YouTube ein neues Video hochgeladen wird, wird es automatisch an Opus Pro übergeben. Und dort werden mit meinen Voreinstellungen zwischen 14 und 30 kleine Snippets erstellt, zwischen einer halben Minute und einer Minute lang. Das ist wichtig, maximal eine Minute, damit ich eben auch Reels oder Shorts machen kann. Was passiert dann? Diese ganzen Snippets nehme ich und pack die in Pabla rein, pabla.io, glaube ich, ist das.
Und dort plane ich eben dann Reels und Shorts und Beiträge für bis zu 13 Social-Media-Kanäle. Wichtig ist: Bei mir kuratiere ich das immer für LinkedIn, das heißt, da passe ich ein bisschen mehr drauf auf. Da ballere ich nicht einfach nur alles rein, da gibt es auch ein bisschen anderen Content. Aber der Rest wird einfach nur ausgespielt. Wichtig auch für Meta, weil Meta lässt die Inhalte seit Kurzem, also seit ungefähr September 2025, schön bei Google indizieren.
Ich kriege jeden Tag einen Report von OpenPR, wo wieder Links auf mich verweisen. Deswegen lasse ich natürlich auch in meinen ganzen Texten meine Webseite mit reinpacken, damit ich auch einen Linkverweis habe. Das ist für Backlinks auch wichtig. Dann habe ich die ersten Dinge gemacht.
Einen Blog hab ich noch nicht, das wäre natürlich das Nächste – dass ich noch Blogartikel dazu erstelle und diese Dinge mache. So zwei Mal in der Woche kommt bei mir so ein Foliensatz raus mit der aktuellen Folge. Jeden Tag hab ich, ich glaub, sechs Uhr morgens, das mach ich mit sendit.com oder so, glaub ich, ich muss grad mal gucken, wie das Tool heißt hier. Das ist sendontime.io, kostet 92 im Monat oder so. Irgendwie, dann kann ich WhatsApp-Status und Messages vorplanen. Dann kommt die ganze Woche über, einmal am Tag, auch noch ein WhatsApp-Status. Genau. Und das mache ich im Endeffekt.
Und dann habe ich, je nachdem, wie sehr ich es übertreibe – ich hab's auch mal mit einer größeren Folge etwas übertrieben –, so um die 500 automatisierte Posts pro Woche. Jetzt werdet ihr sagen, Matthias, das ist doch Masse statt Klasse. Ganz ehrlich, fangen wir erst mal an zu produzieren. Und wenn du sagst: Ich will das aber noch schön kuratiert haben, ich möchte die Snippets noch mal einzeln ein bisschen bearbeiten – dann mach das doch, wenn du Zeit und Bock dafür hast, oder wenn du das Geld hast, um jemanden dafür einzustellen. Aber fang doch einfach mal an.
Und ganz ehrlich: Podcast, YouTube – selbst wenn du nur das machst, fang doch einfach damit an. Mittlerweile, Stand 7. November, schaffe ich es, in unter zwei Tagen die 50 Abrufe für eine neue Folge zu erreichen. Das hat bis vor Kurzem eben noch eine ganze Woche gedauert. Das heißt, immer mehr Menschen hören diesen Podcast und finden ihn irgendwie auch gut, hab ich mir sagen lassen. Ich finde ihn auch ganz cool, das freut mich auch, das darf ich auch mal zugeben.
Aber fang doch mal an, ganz ehrlich. Und jetzt höre ich wieder: Ja, Matthias, aber was ist, wenn eine Folge nicht so gut ist? Ich sage dir mal eins: Letztens hat mich ein Sales-Experte bei LinkedIn angeschrieben, hat mich geaddet und gesagt: Ey, deine letzte Folge war total geil. Da habe ich gesagt, das freut mich sehr, und denke mir: Ja, das war doch so eine totale Rotzfolge, da hatte ich überhaupt gar keinen Bock drauf, die danach hochzuladen. Ich habe aber eine goldene Regel: Sobald ich etwas aufgenommen habe, geht es raus. Weil, nur weil ich es doof finde, heißt es noch lange nicht, dass die Leute da draußen es auch doof finden. Für irgendjemanden ist immer was dabei.
Und wichtig, wie in Folge 32 auch erklärt, ganz wichtig: So wie wir unsere Folgen machen, so wie wir sind, so wie wir sprechen, stoßen wir Menschen ab. Und wir ziehen Menschen an. Okay? Das ist ganz wichtig. Du wirst mit deiner Art und Weise, mit deinem Thema, immer Menschen abstoßen, sie werden immer etwas finden. Und du wirst auf der anderen Seite auch Menschen anziehen, die dich geil finden und dein Thema geil finden. Und das sind ja die Wunschkunden, die du haben willst.
Ansonsten, wenn du jetzt verwirrt bist und sagst, das ist mein erster Einstieg mit Matthias, was sagt der da – hör dir mal gerne die Folge 32 an. Da geht es nämlich darum, wie wir mit drei Fragen unsere Wunschkunden finden. Okay? In dem Sinne wünsche ich dir eine wunderschöne Woche. Wir sind jetzt bei sechs Minuten.
Es wird jetzt eine kleinere Folge sein, vielleicht werde ich die auch ein bisschen früher noch releasen, mal schauen. Also nicht direkt am – was ist denn das, Freitag, der Siebte – sondern am 11.11., zum Geburtstag meiner Mami. Da kriegt ihr dann die nächste Folge als Überraschung, meine Toolchain.
In dem Sinne, du hast es ja jetzt mitbekommen, wie ich es mache. Also, Riverside ist die Grundaufnahme. Dann habe ich ein Transkript, ich habe eine Videodatei, ich habe eine Audiodatei. Die Audiodatei geht zu letscast.fm, meinem Podcast. Es gibt auch andere, wie Podigee, etc. Dann die Video-Datei – schneide ich ja auch nicht. Das wird wieder eine geile Folge. Die Video-Datei geht zu YouTube. YouTube hat eine automatische Synchronisierung mit Opus.Pro.
Ganz wichtig, ich habe jetzt am 5.11. einen Black-Friday- oder Black-Week-Deal gemacht und habe dann direkt gekündigt. Das heißt, normalerweise zahlst du 350 Euro, wenn du es pro Monat zahlst. Durch den Deal habe ich 120 gezahlt, habe dann sofort gekündigt, und die haben mir sofort noch mal 20 Prozent auf die künftige Laufzeit angeboten. Ich zahle dann ab nächstem Jahr 130 Euro, also noch mal 220 Euro günstiger. Und das habe ich so eingestellt, mit Voreinstellungen, mit meiner Schrift, mit den Untertiteln etc., dass das sofort verarbeitet wird, sobald es bei YouTube hochgeladen wurde. Boom.
Diese 14-mal-Snippets – bei unter 10 Minuten kriegst du meistens so 14 Snippets raus, für 60-Sekunden-Snippets. Wenn du mehr Zeit für dein Podcast-Video verwendest, dann entsprechend mehr. Und das Wichtige ist: Die Dinger geb ich dann praktisch in ein Posting-Tool. Also, ich arbeite in der Regel mit pabla.io, glaube ich, beziehungsweise mit funnelbase.io. Das ist ein Komplettsystem, mit dem ich arbeite. Die haben auch ein Posting-Tool.
Und dann habe ich die vorgeplant, und je nachdem, wie viele soziale Medien du bespielst und wie oft du sie bespielst – Reels, Shorts –, kommen da mögliche 300 bis 500 Ausspielungen pro Woche zusammen. Boom! Und dafür brauchst du anderthalb Stunden. Ja, ich habe das Transkript, und das Transkript geht bei mir nach ChatGPT. Da kriege ich so ein paar Vorlagen, die ich dann noch anpasse. Genau, ganz einfach. In dem Sinne, das war meine Toolchain, und ich wünsche dir auf jeden Fall alles, alles Gute.