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Folge 04825. Februar 20266 Min.

Zero Click SEO: So verkaufst Du in Google Antworten ohne Klicks

Google beantwortet Fragen jetzt per KI, ohne dass jemand klickt. Mit dem 5-Zeilen-Format platzierst Du Dich in der Antwort – und bekommst trotzdem Anfragen.

MarketingPositionierungKommunikation
Cover des Podcasts „psychologie, die verkauft" von Matthias Bullmahn

Wenn deine Antwort nicht zitierfähig ist, bist du digital nicht existent.

Shownotes

Darum geht's

Google beantwortet immer mehr Fragen direkt per KI-generierter Antwort, ohne dass jemand auf eine Website klicken muss. Statt das als Traffic-Verlust zu sehen, zeigt Matthias in dieser Folge, wie Du Dich in genau dieser Antwort platzierst – mit einem einfachen Fünf-Zeilen-Format, das Google liebt und das gleichzeitig echte Anfragen bringt. Am Beispiel des wiederkehrenden Podcast-Kunden Karl Kissen und seinen Antischnarch-Kissen wird das Framework Schritt für Schritt greifbar.

Das nimmst du mit

  • Zero-Click ist Dein neues Spielfeld – warum Du Zero-Click-Suchergebnisse als Verkaufsfläche nutzt, statt sie als Traffic-Verlust abzuschreiben.
  • Das Fünf-Zeilen-Format – Problem, Kurzantwort, Mini-Framework mit Beweis, Beispiel, Mini-Call-to-Action.
  • Drei psychologische Hebel – kognitive Leichtigkeit, Autorität durch Struktur, ein kleines Commitment statt der großen Frage.
  • Praxisbeispiel Karl Kissen – wie aus „Was hilft gegen Schnarchen?" eine zitierfähige, KI-taugliche Antwort wird.
  • Die „Ist X seriös?"-Seite – warum eine eigene FAQ- oder Landingpage zu Auszeichnungen, Kunden und Testimonials Dich digital auffindbar und glaubwürdig macht.

Kapitelübersicht

  • 00:00 – Einführung in KI-Zero-Click und SEO
  • 02:48 – Das Fünf-Zeilen-Format für effektive Antworten
  • 06:07 – Praktische Anwendung und Tipps für die Content-Erstellung

Transkript der Folge

Automatisch transkribiert und redaktionell überarbeitet. Kann vom gesprochenen Wort abweichen.

„KI-Zero-Click ist bei Google da – wie du jetzt in Google-Antworten verkaufst, ohne dass jemand klicken muss." Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von „Psychologie, die verkauft" mit mir, Matthias Bullmahn. Und heute gibt es wieder ein wunderbares Beispiel mit unserem lieben Karl Kissen.
Du wirst den Trick sicherlich kennen, dass du Blogbeiträge schreibst, dass du redaktionelle Beiträge am besten SEO-generiert schreibst, damit die gefunden werden, damit die gerankt werden, damit Google sie findet – und damit du dann im Endeffekt bei den Ergebnissen auf Seite eins rankst. Das ist weiterhin übrigens auch wichtig, auch wenn Leute jetzt sagen, GEO sei wichtiger als SEO. SEO ist immer noch wichtig, okay – Gründe dafür gibt es genug, ist hier heute aber nicht Thema.
Jetzt geht es aber darum, dass du, wenn du eine Frage bei Google eingibst, oben ja diese KI-generierte Antwort findest, oder? Genau. Und heute geht es darum, dass du mit fünf Zeilen ein Framework hast, mit dem du nicht nur dort auftauchst, sondern auch Anfragen bekommst. Welche psychologischen Hebel haben wir dahinter? Erstens die kognitive Leichtigkeit: Fünf Zeilen, die jeder versteht, gewinnen. Wir hatten ja schon mal das Thema, dass es sich einfach anfühlen muss – das müssen wir in diesen Antworten darstellen.
Zweitens das Thema Autorität durch Struktur. Wir haben ein Mini-Framework, kein Gelaber – also Bam-Bam statt Blabla. Und natürlich drittens das kleine Commitment, so ein Mini-Call-to-Action: Ein kleines Ja schlägt „Termin buchen" oder das große Ja holen.
Und die Frage ist: Wie macht man's? Karl Kissen kam zu mir und hat gesagt: „Mattes, irgendwie ist das mit den Klicks auf die Homepage nicht mehr so." Und da habe ich gesagt: Pass auf, ganz einfach – du verkaufst Antischnarch-Kissen, richtig? Super. Früher, wie ich gerade gesagt habe: Blogpost, Blogpost, Klick, Shop. Heute beantwortet Google direkt: „Was hilft gegen Schnarchen?" Direkt. Und Karl merkt eben, dass der Traffic runtergeht, der Umsatz auch, und dann muss er an der Schraube drehen.
Wie machen wir das Ganze? Wir haben ein sogenanntes Fünf-Zeilen-Format. Wir erklären kurz die Problematik, geben eine Kurzantwort, geben ein Mini-Framework raus mit einem Beweis, ein Beispiel dabei, und einen Mini-Call-to-Action.
Und das Wichtige ist, dass wir jetzt einmal kurz das Beispiel haben für Karl Kissen mit seinen Schnarch-Kissen. Wenn du nicht weißt, wer Karl Kissen ist, geh mal ein bisschen zurück in der Historie – wir sind ja jetzt schon bei Folge 48, glaube ich –, und schau dir mal an, was Karl Kissen überhaupt für ein Typ ist. Ganz kurz: Er verkauft Antischnarch-Kissen.
Wichtig ist, dass du eben gefunden wirst. Das kannst du auf deiner Website machen, in der FAQ-Section deiner Website, oder du kannst das zum Beispiel auch auf LinkedIn machen, weil LinkedIn ja auch gefunden wird. Meta spielt seine Inhalte übrigens auch bei Google aus. Deswegen ist es wichtig, wenn du Content produzierst wie ich, einmal in der Woche, dass der überall ausgespielt wird. Dann wird er überall irgendwann gefunden – vielleicht nicht morgen, übermorgen, aber überübermorgen. Und das ist wichtig.
Ein krasses Beispiel jetzt mit Karl Kissen: „Was hilft gegen Schnarchen?" Die Kurzantwort: Gegen Schnarchen helfen drei Dinge – freie Nase, stabile Seitenlage, entspannte Halsmuskulatur. Mini-Framework, drei Hebel: erstens die Atmung, zweitens die Schlafposition, drittens der Nackenwinkel. Als Beweissignal: Wenn du nachts mit trockenem Mund aufwachst, ist das fast immer Atmung oder Position – nicht Pech gehabt.
Viertens eben Karl Kissen: Karl Kissen löst Hebel zwei und drei. Es hält dich stabil auf der Seite und reduziert den Knick im Nacken. Freie Nase eben nicht, aber die stabile Seitenlage und die entspannte Halsmuskulatur gibt es durch das Antischnarch-Kissen von Karl Kissen. Und dann natürlich noch der Mini-Call-to-Action: „Willst du die 60-Sekunden-Schnarchdiagnose? Schreib ‚Kissen', und ich schicke dir die sieben Fragen." Ganz einfach – funktioniert bei LinkedIn übrigens immer noch, oder? Schick „PDF" rein oder schreib „Check" oder was auch immer rein.
Google liebt eben klare Listen und Schrittfolgen. Menschen lieben Diagnosen – nicht alle, wir wissen: Manche Menschen lieben Ordnung und Stabilität, je nachdem, wer deine Kunden sind. Und das Mini-Commitment ist niedrigschwellig und kann eben Leads bringen. Allerdings – viele Leads, und ob die alle qualitativ hochwertig sind, ist die andere Frage. Aber ganz ehrlich: Probier dich da einfach mal aus.
Und dann gibt es natürlich noch einen Merksatz, den ich dir mitgeben möchte: Wenn deine Antwort nicht zitierfähig ist, bist du digital nicht existent. Also ganz wichtig: Um oben in diesen KI-generierten Antworten rauszukommen, musst du die Antworten irgendwo platzieren – LinkedIn, FAQ, deine Homepage oder deine Landingpage. Am besten machst du dafür eine extra Landingpage, eine Art FAQ-Section, was auch immer, und nimmst die Top-Fragen.
„Was hilft gegen Schnarchen?" Oder: „Ist Matthias Bullmahn seriös? Ist Karl Kissen seriös?" Das ist der Klassiker. Wisst ihr eigentlich, wie viele Leute fragen: „Ist die und die Person seriös?" Dann macht doch eine Unterseite bei euch, also einen Blog zum Beispiel, oder eine FAQ-Section: „Ist [dein Name] seriös?"
Und dann schreibst du, warum du seriös bist, welche Auszeichnungen du hast, welche Kunden du hattest, wie viele Testimonials, wie viele Stunden Training, Coaching, Beratung du schon gegeben hast, auf welchem Level – also C-Level, Vorstände, DAX-Konzernvorstände, wie auch immer. Das kann da rein, und das wird dann eben auch von Google gefunden. Ganz einfach.
In dem Sinne: geile Woche, und ich hoffe, ich habe dir hier wieder einen guten Tipp mitgegeben, wie du dein Marketing, deinen Vertrieb verbessern kannst. In dem Sinne, hab eine geile Woche. Tschüss, ciao und auf Wiederschauen.